Die Touren
13 Tage lange Touren
Die Tour durch die Regione Spiš und Pieniny
Geographische Informationen
Während diesen touristischen Programms besuchst Du die folgende kulturelle, historische und natürliche Orte:

Košice (die Stadt)
Košice ist die zweitgrößte Stadt der Slowakei mit mehr als 230 tausend Bewohner. Die Region wurde schon im Uralter besiedelt. Die erste schriftliche Erwähnung ist aus dem Jahre 1230. Im Jahre 1342 erhielten Košice den Statut einer freien Königsstadt und im Jahre 1369 erhielten sie als die erste Stadt der Europa einen einigen Stadtwappen. Es befinden sich dort viele historische Denkmäler. Die Stadtdominante ist der monumentale gotische Münster der heiligen Elisabeth, der auch die größte slowakische Kirche ist. Der Münster wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Košice sind für den Internazionalen Friedensmarathon bekannt, der zu den ältesten der Welt gehört.
1. Tag
Muránska planina (Tafelberg, Nationalpark)
Es ist eines der wertvollsten Orte der Slowakei. Der NP existiert seit 1997. Muránska planina ist eine kalksteinige Plattform mit vielen Karstenformationen. Es gibt hier mehr als 150 Höhlen, doch sie sind nicht für die Öffentlichkeit zulässig, und 15 Schluchten. Der ganze Tafelberg ist bewaldet. Die Bewaldung ist mehr als 90 %. Es wachsen hier viele


Muránsky Burg (Burg)
Die Burg wurde als königliche im 13. Jahrhundert gebaut, sie sollte den Weg aus Gemer nach Liptov und Zvolen schützen. Es liegt in 935 M.ü.M. and bietet eine herrliche Aussicht an die weite Umgebung an. In 1760 brannte die Burg aus und wurde seitdem nicht erneut. Heute sind nur Ruinen geblieben.
Palcmanská Maša (Stausee)
Der Stausee wurde in 1956 gebaut. Es ist ein wichtiges Erholungszentrum des Slowakischen Paradieses. In seiner Umgebung wurden Gästehäuser und gastronomische Einrichtungen gebaut.

Slowakisches Paradies (Nationalpark)
Der NP wurde in 1988 gegründet. Das Gebiet des Slowakischen Paradieses gehört zu den meistbesuchten Regionen der Slowakei. Typisch sind Tafelberge (Geravy, Glac), Gebirgspasse und Schluchten mit Wasserfällen, Höhlen. Die Touristenrouten führen durch Schluchten, die die Touristen mit Hilfe der Eisern- und Holzleitern durchqueren. Mehr als 90% des Paradieses formen die Wälder und es gibt hier große Raubtiere wie Bären, Luchse, Wölfe. Es gibt hier fast 200 Höhlen und Schluchten. Seit 1871 ist die Dobšinská Eishöhle geöffnet, die auf der UNESCO Welterbelist ist.

Geravy (Tafelberg)
Ein Kalksteintafelberg im Slowakischen Paradies mit dichter Bewaldung. Man kann hier mit Seilbahn von Palcmanská Maša kommen. Interessant ist auch der Aufstieg durch Zejmarska Schlucht.
Havrania skala (Gipfel)
Der Gipfel ist 1156 M.ü.M. hoch und bietet eine herrliche Aussicht auf das ganze Slowakische Paradies. Unter dem Gipfel befindet sich ein interessantes Naturereignis - Občasný prameň (Gelegentliche Quelle) – das Wasser fließt gelegentlich.
3. Tag
Dobšinská Eishöhle (Höhle)
Diese Höhle gehört zu den wichtigsten Eishöhlen der Welt. Seit 2000 gehört sie zu Naturwelterbe der UNESCO. Der Innenraum ist aus Eis, manchmal bis zu 25 M dick. Sie wurde in 1870 entdeckt. Sie ist 1483 M lang und die Besichtigungsroute hat 515 M und dauert 30 Minuten.
4. Tag
Zejmarská Schlucht (Felsschlucht)
Es ist die kürzeste zugängliche Schlucht des Slowakischen Paradieses und zugleich die einzige in seinem südlichen Teil. Der Bach, der durch sie fließt, formt ein Wasserfallkomplex. Die Touristen uberqueren die Schlucht mit Hilfe der Ketten und Leiter.

Podlesok (Erholungsgebiet)
Es ist ein wichtiges touristidches Zentrum des Slowakischen Paradieses, der Ausgangspunkt zu den Haupttouristenrouten in dieser Gegend. Es gibt hier Gasthäuser und gastronomische Einrichtungen.

5. Tag
Suchá Belá ( Felsschlucht)
Es gehört zu den schönsten und meistbesuchten Schluchten des Slowakischen Paradieses. Dort befinden sich viele Wasserfälle, der höchste ist Okienkový Wasserfall mit 15 M. Das Wasser, das durch die Schlucht fließt, überquert einen Höhenunterschied von 400 M. die Touristen können sich beim Wandern mit Leitern und Ketten helfen.

Ruinen eines Klosters, das in 1299 in der Höhe von 790 M.ü.M. gebaut wurde. Seit einigen Jahren verläuft seine Rekonstruktion. Der Ort wurde schon im Uralter besiedelt. In Jahren 1241-1242 haben sich hier die Bewohner der umliegenden Dorfe vor den Tataren versteckt. Kláštorisko ist fast von jeder Seite mit Schluchten umgeben. Heute ist Kláštorisko ein Zentrum der touristischen Routen im Norden des Slowakischen Paradieses und fast alle Schluchtenübergänge führen hierher. Im Sommer kann man hier viele Touristen treffen.
6. Tag
Piecky (Felsschlucht)
Eine weitere typische und oft besuchte Schlucht des Slowakischen Paradieses. Es befindet sich hier der 13 Meterhohe Wasserfall Veľký. Der Übergang ist mit Leiter und Ketten gesichert.
7. Tag
Prielom Hornádu (Felsschlucht)
Eine Felsschlucht dank dem Fluss Hornád am Rande des Slowakischen Paradieses geformt. Insgesamt ist es 16 Km lang. Die Felswände sind einige zehn Meter hoch. Es handelt sich um die attraktivste Touristenroute des Slowakischen Paradieses. Der erste Durchgang fand in 1906 statt und führte über dem festgefrierten Fluss Hornád.

Tomášovský výhľad (Felsschroff)
Der Felsschroff in 667 M.ü.M. bietet eine herrliche Aussicht an Prielom Hornádu, Tal des Baches Biely potok aber auch an die Hohe Tatra.
Čingov (Erholungsgebiet)
Es ist das größte touristische Zentrum des Slowakischen Paradieses. Schon im Uralter befand sich hier eine Burgstätte. Es gibt hier Gasthäuser und gastronomische Einrichtungen. Es ist der Ausgangspunkt vielen Touristenrouten.
8. Tag
Žehra (Dorf)
Das Dorf ist wegen seiner römischkatholischen Kirche bekannt, wo sich die einzigartigen Wandgemälde aus dem Mittelalter befinden. Sie entstanden zwischen 13. und 15. Jahrhundert. Die Kirche gehört zu UNESCO.

Dreveník (Felshebung)
Es geht um die größte Kalktuffformation der Slowakei, über dem Dorf Žehra, gegenüber der Zipserburg in 609 M.ü.M. Es ist ein wichtiges archäologisches Gebiet. Man fand hier Lebensspuren schon seit der Zeit der Neandertaler, Mammutreste, Gegenstände aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.

Zipserburg (Burg)
Esbefindet sich in 634 M, auf einen Kalksteinfelsen, der 200 Meter höher ist als die Umgebung. Die erste schriftliche Erwähnung ist aus 1120. die Burg entstand am Ort einer älteren slawischen und urweltlichen Burgstätte. In 1780 brannte es aus und nur Ruinen sind geblieben. Trotzdem ist es eine einzigartige Burg. Es ist einer der größten Burgkomplexe der Mitteleuropa. Seit 1993 gehört es zu UNESCO.

Spišská Kapitula (kirchliche Stadt)
Seit 12. Jahrhundert ist es das kirchliche Zentrum der Region Spiš. Seit 1776 bis heute ist es der Sitz des Bischofs der römischkatholischen Kirche. Hier gibt es mehrere kirchliche Gebäude. Die wichtigste ist die Kathedrale des St. Martin mit zwei Türmen, die in Jahren 1245-1275 gebaut wurde. Die gesamte Stadt einbefestigt, die Befestigung kommt aus dem 14. Jahrhundert.

Pieniny (Nationalpark)
Es geht um den kleinsten Nationalpark der Slowakei, der aber eine einzigartig schöne Natur bietet. Es wurde in 1967 gegründet. Zusammen mit den polnischen NP Pienińskim Parkom Narodowym war es ein Teil des ersten internationalen Parks der Europa, der in 1932 gegründet wurde. Sein höchster Gipfel ist Tri koruny (Drei Kronen), die an der polnischen Seite sind. Pieniny sind für seine Felswände, Felstürmchen und Schroffe vielfältiger Form attraktiv.
Červený kláštor (Kloster)
Es ist das touristische Zentrum der ganzen Gegend. Das Kloster haben die Mönche gebaut, die das Kláštorisko im Slowakischen Paradies verlassen haben. Die späteren Mönche haben hier wahrscheinlich die älteste Apotheke der Slowakei gegründet. In 1750 wurde her zum ersten Mal die Bibel ins Slowakisch übersetzt. Heute ist im Kloster ein Museum mit Denkmälern aus dem Leben der Mönche aus Mittelalter. Mit diesem Ort ist eine Legend verbunden, über einem fliegenden Mönch Cyprián, der angeblich eine Flugmaschine gebaut hat.

Dunajec (Fluss)
Der Fluss fließt durch das Gebirge Pieniny, durch die Mitte des Flusses geht die Staatsgrenze zwischen Slowakei und Polen. Dunajec ist meistens wegen der Holzflossen, mit denen man den Fluss runterfahren kann, bekannt. Es ist eine touristische Attraktion. Die Fahrt geht durch die Flussschlucht Prielom Dunajca, es ist die längste Flussschlucht in Mitteleuropa.
11. Tag
Stará Ľubovňa (Burg)
Die Burg steht an einem Felsen in 711 M.ü.M. Es wurde anfangs 14. Jahrhunderts als eine Grenzenburg gebaut, um einen wichtigen Handelsweg nach Polen zu bewachen. Die Burg ist bekannt, weil hier zwischen 1655-1661 die polnischen Kronjuwelen versteckt wurden und auch Móric Beňovský, ein Edelmann, Reisender und König von Madagaskar, wurde hier gefangengehalten. Das wichtigste Ereignis in seiner Geschichte fand in 1412 statt, wann die Herrscher von Ungarn und Polen einen Friedensvertrag unterschrieben haben.
Museum des Dorfes der Region Zamagurie (Museum)
Es befindet sich in der Nähe der Burg Stará Ľubovňa. Hier gibt es Volksarchitekturgebäude aus mehreren umgebenden Dorfen. Insgesamt gibt es hier 25 hölzerne Blockobjekte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Objekte nähern das Leben der Bewohner dieser Region in der Vergangenheit an.